Das Bild zeigt die Stechuhr in Bissingen in der Stadtverwaltung im Jahr 2019. Es illustriert perfekt, warum wir der Meinung sind, noch Baustellen im Bereich Digitalisierung zu haben.

 

Schwerpunktthema kommunale Digitalisierung

Die Digitalisierung wird nicht nur Auswirkungen auf die Industrie, sondern auch auf Handwerk, Dienstleistungen, Handel und Verkehr in unserer Kommune haben. Es entstehen völlig neue Wertschöpfungsketten und Netzwerke. Arbeitsinhalte und Arbeitsorganisation werden sich teils signifikant verändern. Darauf müssen sich Unternehmen vorbereiten, um auch künftig wettbewerbsfähig sein zu können.

 

 Heute können viele Mittelständler den wirtschaftlichen Nutzen der Digitalisierung noch nicht umsetzen. Oft fehlen das Fachwissen und die Fachkräfte. Dazu sollten in Koordination mit der Wirtschaftsförderung vor Ort als Erstkontakt entsprechende Beratungsleistungen angeboten werden. Auf dieser Basis sollen Wirtschaftsförderer, Kammern und Verbände eng zusammenwirken, um mittelständische Unternehmen auf diesem Weg zu begleiten und zu qualifizieren. Wir Freie Demokraten wollen die Zukunftschancen der Digitalisierung für Bürgerinnen und Bürger nutzen und greifbar machen.

 

Stichworte:

  • Einheitliche digitale Agenda Bietigheim-Bissingens in Zusammenarbeit mit Verbänden und Wirtschaft
  • Freundliches und unterstützendes Umfeld für die Ansiedlung von Starts Ups (eine unbürokratische Förderung von Existenzgründungen)
  • Ein Zukunftslabor um digitale Möglichkeiten im städtischen Umfeld zu erproben (Stichwort öffentlicher Nahverkehr, Mobilitätskonzepte)
  • Ausbau von E-Government (Vereinfachung und mehr Transparenz von Verwaltungsprozessen durch den Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechniken)
  • Schutz von persönlichen Daten, größtmögliche Transparenz und Überprüfbarkeit der Datenverarbeitungsprozesse
  • Schneller Ausbau des Mobilfunknetzes 5G Station auf öffentlichen Gebäuden

Behördengänge digitalisieren - den elektronischen Personalausweis sollen Bürgerinnen und Bürger auch endlich umfassend einsetzen können, damit ein Termin im Bürgerbüro, eine Ummeldung oder Antragsstellung online beantragt bzw. abgewickelt werden kann.

Der Aufbau der engmaschigen neuen 5G-Netze wird auch die Kommunen vor Herausforderungen stellen. Die einfache Bereitstellung von öffentlichen Gebäuden zum Aufstellen von Mobilfunkantennen kann dazu beitragen, bestehende Lücken schneller zu schließen und den Aufbau der neuen 5G-Netze wie auch der 4G Netze voranzutreiben.

 

Wir fordern die Digitalisierung des ÖPNV voran zu treiben. Fahrkarten sollen verbundübergreifend per Smartphone-App und über das Internet gekauft werden können.

Wir setzen uns ein für eine flächendeckende symmetrische Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen ein (Glasfasernetz und moderne Mobilfunk-Standards). Förderanträge müssen entbürokratisiert werden, Förderprogramme des Landes und des Bundes miteinander kompatibel sein.

 

Wir fordern einen Ausbau von E-Government und Open Data, um dem Bürger mehr Transparenz in den kommunalen Verwaltungsprozessen zu bieten und Behördengänge zu erleichtern oder direkt vom Computer aus zu ermöglichen.

 

Die Forderungen:

  • Einheitliche Digitale Agenda der Kommune in Zusammenarbeit mit Verbänden und Wirtschaft
  • Förderung von Startup Ansiedlungen
  • Weitere Digitalisierung des ÖPNV
  • Ausbau von E-Government (Vereinfachung und mehr Transparenz von Verwaltungsprozessen durch den Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechniken)
  • Schutz von persönlichen Daten, größtmögliche Transparenz und Überprüfbarkeit der Datenverarbeitungsprozesse
  • Schneller Ausbau des Mobilfunknetzes 5G Station auf öffentlichen Gebäuden

 

Unsere Kandidaten:

Mein Name ist Stephan Tschierschwitz. Ich bin 41 Jahre alt und wohne seit meinem 4. Lebensjahr in Bietigheim-Bissingen. Meine Frau Nicole und ich haben drei Kinder (4, 7 und 8 Jahre). Aufgewachsen bin ich in der Kammgarnspinnerei. Nachdem wir einige Jahre im Buch in einer Eigentumswohnung gelebt haben, haben meine Frau und ich 2012 ein Einfamilienhaus gekauft - das ist seitdem unser Zuhause.

 

Bis zu meinem 28. Lebensjahr war ich Mitglied im Bietigheimer HTC und habe dort nicht nur aktiv Hockey gespielt, sondern mich auch als Jugend- und Erwachsenentrainer engagiert. Ich arbeite für die Schwarz Gruppe (Kaufland, Lidl) in Neckarsulm und leite dort den Fuhrpark. Meine Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und mit vielen Arbeiten an unserem Haus. Seit dem Hauskauf habe ich Gefallen an handwerklichen Arbeiten rund um unser Eigenheim gefunden und kann mich dabei ganz gut entspannen.

 

Bietigheim-Bissingen ist für mich Heimat. Bis auf einen beruflich bedingten Ausflug für 5 Jahre nach Mannheim, habe ich mein ganzes Leben in unserem schönen Städtchen verbracht. Meine Eltern und Schwiegereltern leben ebenfalls in Bietigheim und so sind wir generationenübergreifend mit unserer Heimat verwurzelt.

 

Ich möchte zurückgeben, was ich über viele Jahre bekommen habe und möchte mich bei der Gestaltung der Zukunft unserer Stadt einbringen und mitwirken. Folgende Themenfelder liegen mir dabei besonders am Herzen:

 

  •  Städtebauliche Weiterentwicklung
  • Vereinsleben und Schaffung/Weiterentwicklung sportlicher Infrastruktur
  • Erhalt und Ausbau von Angeboten für Familien und Kinder (Sport, Schule und Kultur)
  • Bietigheim als Wirtschaftsstandort
  • Stärkung des Bietigheimer Einzelhandels
  • Ausbau digitaler Infrastruktur
  • Erhalt unseres regionalen Naturerbes (Flußauen, Weinberge, Felder und Wiesen)

 

Werte wie Freiheit, Fortschrittlichkeit, Zukunftsorientierung und Selbstbestimmung sind Gründe, warum ich auf der Liste der FDP stehe. Für mich ist die Kandidatur für den Bietigheimer Gemeinderat aber weniger parteipolitisch motiviert, sondern viel mehr ein Votum für meine Heimat und die Bereitschaft für die Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen.

 

Die Liste ist voll: Freie Demokraten verabschieden die Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl 2019

(Bietigheim-Bissingen, 8. März 2019, esc) Die Liste der Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2019 der Freien Demokraten ist vollständig und wurde am vergangenen Freitag von den Mitgliedern im Rahmen der Nominierungssitzung formal verabschiedet.

 

 

„Es ist schön, dass wir die Liste nach Anlaufschwierigkeiten doch komplett bekommen haben. Wir haben etliche neue Kandidaten gewinnen können, die bislang noch nicht politisch engagiert waren“, erläutert Elmar Schwager, der Vorsitzende.

 

 

Den Vorsatz, die Liste paritätisch mit Männern und Frauen besetzen zu können, haben die Freien Liberalen nicht ganz umsetzen können. Immerhin aber sind 11 der 32 Kandidaten Frauen. Die Kampagne zur Wahl haben die Liberalen Mitte Februar bereits begonnen und Schwerpunktthemen festgelegt, die in den kommenden Wochen detaillierter ausgearbeitet und kommuniziert werden.

 

 

„Die Kandidaten und Themen werden wir in den sozialen Medien und auf unserer Website nach und nach vorstellen“, so Schwager weiter. „Natürlich gehört das Thema Haushaltsdisziplin dazu, aber auch andere kommunale Themen wie Verkehr und Infrastruktur, bezahlbarer Wohnraum und der Kampf gegen Populisten.“

 

 

Thema: Weg mit dem Elterntaxi – Warum Kinder zur Schule/Verein etc. laufen sollten.

 

Wir Freie Demokraten haben uns gefragt, warum Eltern ihre Kinder stetig mit dem Auto zur Schule oder in den Verein bringen. Die Anwohner an den Schulen in Bietigheim-Bissingen können dazu ein Liedchen singen. Die meisten Eltern begründen dies damit, dass Sie Sorge haben, ihrem Kind könnte auf dem Schulweg etwas zustoßen. Doch in Wirklichkeit verursachen sie die zusätzliche Verstopfung der Straßen, die Umweltverschmutzung, Stress mit den Anwohnern der Schulen und verhindern eine frühzeitige Verkehrserziehung der Kinder.

Laut Statistischem Bundesamt kamen allein im vergangenen Jahr 10.363 Kinder unter 15 Jahren im Auto ihrer Eltern zu Schaden – deutlich mehr als Kinder, die zu Fuß unterwegs waren. Wahre Gründe für das Helikoptern sind wohl eher:

  • Bequemlichkeit der Kinder und teilweise auch der Eltern
  • zeitliche Defizite damit auszugleichen, Zeit mit dem Kind zu verbringen
  • Kosten zu sparen für Fahrkarten, was nicht wirklich eine Ersparnis bedeutet
  • Der Fürsorgepflicht nach Außen nachzukommen.

Experten warnen davor, dass es eher kontraproduktiv für die Kinder ist, wenn Sie immer gefahren werden. Zwar gehen die Zahlen der Unfälle mit Kinder deutlich zurück, was aber eher durch die besseren Schulwegkonzepte kommt und der Verbesserung der Gefahrenerkennung durch die Automobile (Abstandssensoren, Frühwarnsysteme). Kinder werden beim Autofahren müde und passiv, verlieren die Chance die Umgebung zu erkunden und zu interagieren. Taxi-Eltern senden ihren Kindern die gefährliche Botschaft: „Das traue ich Dir allein nicht zu!“

Definitiv ist es so, dass sich die Psyche des Kindes mit der Erfahrung entwickelt. Man kann keinem kleinen Kind den Straßenverkehr erklären. Das Erlernen von sicherem Verhalten im Straßenverkehr braucht Ruhe, Erfahrungen und Zeit. Besser ist es mit den Kindern zu üben und Vorbild zu sein. Zudem fördert der Schulweg das Selbstvertrauen der Kinder, die Sozialisierung, die Partnerschaft beim gemeinsamen Schulweg mit Freunden oder Nachbarskindern. Dazu gibt es umsonst noch frische Luft und Ruhezeit zum Abspannen zur besseren Konzentration für die anstehenden Aufgaben, es fördert die Gesundheit z. B. Sonnenlicht zur Bildung von Vitamin D, Ausdauer usw. Es mag Gründe geben, warum man ein Kind zur Schule fahren muss, aber die dürften eher die Ausnahme als die Regel sein. Kurz gesagt, Helikoptern schadet meistens mehr als es nützt.

 

Unsere Forderungen:.

  • Eltern sollen Ihre Kinder animieren, sich etwas zuzutrauen und bauen deren Selbstvertrauen auf
  • Wir möchten den Ausbau von Sicherheit auf den Straßen, Rad- und Gehwegen in Bietigheim-Bissingen fördern
  • Wir möchten den Ausbau der Bus- und Bahnverbindungen stärken
  • Die Luft der Stadt soll dadurch sauberer werden und bleiben
  • Den Straßenverkehr und die Lärmbelästigung damit reduzieren und somit den Verbrauch der Ressourcen unserer Erde reduzieren.

Unsere Kandidaten:

 

Dipl.-Ing. (FH) Elvira Nägele (47 Jahre), ist selbständig seit 2000, freie Architektin und tätig im eigenen Architekturbüro mit Hausverwaltung. Verheiratet mit Dr. med. dent. Jochen Nägele, 2 Kinder (13 und 16 Jahre).

 

Ich bin Mitglied beim Tanzverein TSGB und dem Verband der Hausverwalter sowie Elternbeirätin im Gymnasium. In meiner Freizeit genieße ich die Natur mit unserem Hund, besuche das Fitnessstudio, fahre Rad oder musiziere (Posaunenchor/Geige). Ich gehe gerne in der Altstadt einkaufen z. B. auf dem Markt und schätze die Angebote der örtlichen Geschäfte und Gastronomie.

 

Ich lebe sehr gerne in Bietigheim-Bissingen, weil die Stadt sowohl städtische Vorteile bietet als auch die Nähe zur Natur. Spaziergänge im Stadtgarten oder Paddeln auf der Enz sind Dinge, die nicht jede Stadt bieten kann. Der persönliche Kontakt zu den Bürgern ist mir sehr wichtig. Folgende Ziele möchte ich als Gemeinderätin erreichen:

  • Reduzierung des innerstädtischen Verkehrs
  • Ausbau des Rad-/Gehwegnetzes insbesondere die Sicherheit der Schulwege
  • Fortschritte bei der Digitalisierung im Sinne eines bessere Bürgerservices
  • Unterstützung der Vereine
  • Förderung von bezahlbarem Wohnraum sowie
  • Vermeidung von Dieselfahrverboten und Schaffung von Alternativen hierfür
  • Förderung der heimischen Wirtschaft.

Die FDP versteht sich als liberale Partei, d. h. es ist die Partei der Freiheit und der Selbstbestimmung und diese Ausrichtung möchte ich unterstützen.

 

 

FDP-Fraktion sagt nein zum Haushalt 2019: Geld verbrennen wollen wir nicht

 

Die Fraktion der Freien Liberalen im Gemeinderat Bietigheim-Bissingen hätte den Haushalt 2019 mitgetragen, hätte es da nicht ein Problem mit der Forderung nach neunzehn neuen Planstellen gegeben. Nein, nicht verschrieben, es sind nicht etwa neun oder zehn, sondern neunzehn. Es ist eine alte Weisheit, dass öffentliche Verwaltungen in guten Jahren großzügig Stellen schaffen, in schlechten Jahren knausern.

 

Die Stadt Aulendorf war im Jahr 2009 bankrott und musste mit dem Land einen Finanzhilfevertrag abschließen. Und siehe da: In den Jahren 2010 bis 2016 wurde unter anderem rigoros Personal eingespart. Neue Stellen gibt es erst wieder seit 2017. Aber Aulendorf ist wieder flott.

 

Warum bauen wir in Bietigheim Stellen auf, ohne dass dies richtig begründet würde? Zum Glück ist die Position der Freien Liberalen eine andere. Weder fanden wir die Planung gut, noch den Umgang mit dem Gemeinderat bei und mit diesem Thema. Wir stellten einen entsprechenden Antrag und hielten an unserer Forderung: „Die Neunzehn muss weg“ fest, fanden aber kein Gehör. Da es weder unsere Absicht noch unsere Art ist, als Tiger zu springen und als Bettvorleger zu landen, haben wir den Haushalt abgelehnt. Wir meinen, das war konsequent. Alle anderen Parteien hatten mit der Planung aber offensichtlich kein Problem.

 

Unsere Forderung:

 

  • Keine Schaffung von Stellen in der Verwaltung ohne ausreichende Begründung.

 

Und wenn Sie wissen wollen, wer hier die ganze Arbeit macht: Dies ist unser Team...